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PLAKATE

ÉCOLE DE PARIS Künstlerplakate 18. Januar 2015 bis 06. April 2015 Ausstellungseröffnung: 17. Januar 2015 um 18.30 Uhr

Die École de Paris

1925 erschien in Paris ein Buch über die Wiege der modernen

Malerei mit dem Untertitel: École de Paris – die Pariser

Schule. Der Begriff bezog sich auf junge Maler, die nach dem

Ersten Weltkrieg Paris zum internationalen Zentrum der

Malerei machten. Viele von ihnen – wie Picasso, Miró, Ch agall

oder Modigliani – kamen aus dem Ausland und sorgten für

eine erstaunliche Qualität und stilistische Vielfalt. Nach dem

Zweiten Weltkrieg fand der Begriff erneut Verwendung – und

bezog sich weiterhin auf die mittlerweile ins Alter gekommenen

Klassiker der Moderne, von Picasso bis Matisse und Léger

bis Braque. Aber École de Paris meinte nun auch eine jüngere

Generation von Malern, die fast ausschließlich gegenstandslos

malte: Georges Mathieu, Jean Bazaine, Pierre Soulages oder

Serge Poliakoff. Dazu gesellten sich Einzelgänger wie der

Architekt Le Corbusier oder der vor allem als Schriftsteller und

Regisseur bekannte Jean Cocteau. Paris galt nach wie vor und

unangefochten als das Zentrum der modernen Kunst und École

de Paris war ein stolzer Ausdruck für diese führende Position,

die erst mit dem Aufkommen der Pop Art an New York abgegeben

werden musste.

 

Fernand Mourlot und das Affiche originale

Fernand Mourlot (1895-1988) leitete in dritter Generation die

Pariser Lithografieanstalt Mourlot Frères. Es gelang ihm nach

dem zweiten Weltkrieg viele der bedeutenden Pariser Künstler

an seine Druckerei zu binden. Hier druckte Picasso seine berühmten

Lithografieserien, hier arbeiteten Georges Braque,

Marc Chagall, Joan Miró und viele andere. Mourlot liebte das

Plakat – mit dem Plakat hatte sich schließlich im 19. Jahr -

hundert die Lithografie zur führenden Drucktechnik entwickelt

– und er konnte die Künstler, die bei ihm ihre Lithografien

zeichneten, dazu bringen auch Plakate zu entwerfen. Das begann

nach Kriegsende zunächst zögerlich, doch als Picasso

1948 gleich drei Plakate für eine Ausstellung in Vallauris lithografierte,

gehörte es auf einmal zum guten Ton, dass Aus -

stellungen mit Plakaten angekündigt wurden und dass die

Künstler selbst diese Plakate entwarfen. Bereits 1952 – und

erneut 1959 – konnte Mourlot in eigenen Ausstellungen die

von ihm gedruckten und von den Malern der École de Paris entworfenen

Plakate zeigen. Die Plakate für diese Ausstellungen

entwarfen übrigens – standesgemäß – Matisse und Picasso.

Künstlerplakate im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, 1874 zunächst

als Vorlagensammlung für die ortsansässigen Handwerker gegründet,

gehört heute zu den führenden Museen der an -

gewandten Kunst. Die Sammlungen erstrecken sich von der

Antike über die Kunst Ostasiens bis zum europäischen Kunstgewerbe.

Modernes Design spielt eine große Rolle. Die

grafische Sammlung und die Plakatsammlung entstanden in

den 1880er Jahren. Bereits 1896 gab es eine erste große und

internationale Plakatausstellung. Künstlerplakate – sie sind

nicht, wie die meisten Plakate, von Grafikdesignern, sondern

von bildenden Künstlern entworfen – werden seit gut fünfzig

Jahren gesammelt. Durch die Partnerschaft mit dem Ham -

burger Sammler Claus von der Osten entsteht in Hamburg eine

einzigartige und umfassende Sammlung von Künstlerplakaten:

Angefangen mit den Holzschnitt-Plakaten der Brücke-Künstler

über die lithografisch gedruckten Plakate der École de Paris bis

zu den Siebdrucken der Pop Art – und darüber hinaus bis heute

– lässt sich die Entwicklung der modernen Kunst in diesem

faszinierenden Medium erleben.

Jürgen Döring


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